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Autor Tema: Trenkovo (Velika/ Požega)  (Posjeta: 5910 )
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Marica
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« : Ožujak 01, 2011, 23:41:40 »


Trenkovo / Mitrovica
Schloss Trenck

Gespanschaft Požega
Gemeinde    Velika

Der Name erinnert an den legendären Panduren Obersten Franz Freiherr von der Trenck (1711-1749), auf den Slawonien nach wie vor stolz ist. Das heutige Dorf Trenkovo hieß ursprünglich Mitrovica. Den neuen Namen erhielt es im Jahre 1912 auf Wunsch der Ortsbewohner, da es damals in Kroatien noch ein zweites Mitrovica gab, nämlich Srijemska Mitrovica (Syrmisch Mitrowitz), das heute zur serbischen Vojvodina gehört. In diesem ruhigen Dorf, zehn Kilometer nördlich von Požega und an den südlichen Ausläufern des Papuk Gebirges, befindet sich der einstige Sitz einer Grundherrschaft, den die Leute "Trenck-Schloss" nennen.


Franz von Trenck

Die Geschichte dieses Schlosses wurde niemals eingehend erforscht. In der  spärlichen Literatur darüber finden sich widersprüchliche und zuweilen unglaubwürdige Angaben, so dass man über die Entstehung nicht genau Bescheid weiß. Das heutige zweigeschossige Gebäude im spätbarock-klassizistischen Stil entstand erst nach dem Tod unseres Obersten Trenck. Zu seiner Zeit stand hier eine barocke Kurie. Im Fußbodenmosaik der Eingangshalle wie auch an der eisernen Brüstung des klassizistischen Altans finden wir die Jahreszahl 1819. Man weiß aber nicht, ob damals das heutige Schloss gebaut oder nur umgebaut wurde, zumal allenfalls bereits in der 2. Hälfte des 18. Jh. eine Erweiterung der alten Kurie stattgefunden hatte. Im letzteren Fall wäre die Erweiterung durch Baron Johann Peterffy nach 1754 veranlasst worden, wohingegen Jakob Graf Svetics (Svetić) dem Schloss 1819 das endgültige Aussehen verlieh.

Trenkovo – Trenkischer Schloss

Der Grundriss ist rechteckig, 33,75 x 12,55 Meter. Der Altan an der westlichen Vorderfront misst 7,5 x 3,4 Meter, der vorspringende Risalit mit stumpfem Giebeldach an der Ostfront 8,55 x 2,67 Meter. Das Mansardendach entspricht dem Stil des Barock. Die Vorderfront ist in einfach-klassizistischem Stil gehalten.

Vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1989 diente das Schloss als Volksschule.

Seither wurde es verschiedentlich genutzt, zuletzt vom Militär.

Der Park, wenngleich vernachlässigt, zeugt vom botanischen und kompositorischen Ideenreichtum ehemaliger Parkarchitektur. Zahlreiche Bäume, heimische wie exotische, sowie noch immer unbebaute malerische Wiesen sprechen für einen ehemals schönen und sorgfältig gestalteten Park. Die Katasterkarte aus dem Jahre 1862 bestätigt, dass es sich um eine landschaftlich-geometrisch geplante Einheit handelte: Schloss mit Park (2,88 Hektar), Gemüsegarten (2,78 Hektar), Obstgarten (2,35 Hektar) und Wirtschaftsgebäude. Aus der Lage des Schlosses, der Pferde Ställe, der Achsen vom nördlichen Schloss Zugang und der Hauptwege durch den großen Garten ergibt sich, dass im 18. Jh. ein Landschaftspark im Stil des Barock angelegt und später umgestaltet worden ist. Im Einklang mit dem erhalten gebliebenen Bestand spricht die Karte aus dem Jahre 1862 dafür, dass ein Landschaftspark wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 19. Jh. geschaffen wurde.

Auf der zitierten Karte ist auch ein kleiner historistischer Blumengarten vor der Hauptfront (Westfront) des Schlosses eingezeichnet. Sehenswert ist die "Trenckische Eiche", unter der angeblich der Baron seine grundherrlichen Gerichtsurteile fällte. Sie befindet sich nächst dem Parkeingang, ist aber nicht die "Originaleiche", die noch zu Anfang des 20. Jh. in einem Umfang von drei Metern und dreißig Meter hoch zu sehen war.

Die Kurie wurde im 18. [h. Sitz einer großen Grundherrschaft namens Velika (Velika/Požega). Urkunden zufolge existierte sie bereits im Jahre 1332 unter dem Adelsgeschlecht Sudan, genannt Velički. Mittelpunkt der Grundherrschaft war ein Kastell (Castrum Welyke), das in der Türkenzeit völlig verfiel. Es lag auf einer Anhöhe oberhalb eines gleichnamigen Marktfleckens, in dem sich ein Franziskanerkloster (im 20. Jh. abgerissen) und die Pfarrkirche des hl. Augustinus (im 18. Jh. umgebaut) befanden.


Schloss Trenck – Ostfront 1993.


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« Odgovor #1 : Ožujak 01, 2011, 23:45:20 »


Als diese Herrschaft nach Abzug der Türken wiedereingerichtet wurde, war sie gut bevölkert (456 Häuser bzw. Haushalte) - damals in Slawonien ungewöhnlich. 1702 verlieh Kaiser Leopold 1. den Besitz Velika der auf 40.000 Gulden geschätzt wurde, dem Geheimen Rat Leo Graf Uhlefeld (Ulfeldt). Nach dessen Tod verlieh Kaiser Karl VI. (König Karl III.) 1719 Velika dem Hofkammerpräsidenten Franz Anton Graf Wallsegg. Nikolaus Graf Stella, der Vormund des minderjährigen Sohnes Franz Joseph Graf Wallsegg, verkaufte am 18. Mai 1744 Velika an den Obersten Franz Freiherr von der Trenck um 29.300 Gulden. Ohne dessen Testament zu beachten (es sollte der Cousin Friedrich Freiherr von der Trenck erben), zog die Hofkammer 1749 das gesamte Vermögen Trencks ein. Gegen eine Entschädigung von 45.000 Gulden übergab Königin Maria Theresia 1754 Velika dem Baron Johann Peterffy de Somoskeö und dessen Gattin Karoline geb. Baronin Nefzern. 1798 folgte Graf Svetics de Nernes-Sägod im Besitz, dessen Nachkommen bis 1848 ebenfalls Besitzer blieben. Eigentümer der Meierhöfe Mitrovica (Trenkovo) und Skomnić war im Jahre 1902 Gabriele von Rakodczay (gest. 1935), die Trenkovo der Gabriele von Eisner aus Zagreb überließ.

Laut einem Verzeichnis gab es im Jahre 1736 auf der Grundherrschaft Velika 40 Dörfer bzw. Ansiedlungen mit 652 Haushalten. Dazu gehörten 468 Pferde, 820 Ochsen, 1.002 Kühe und Jungtiere, 1.264 Schafe und Ziegen, 1.627 Schweine, 113 Bienenstöcke und 76 Wassermühlen. Damals zählten zur Herrschaft: 2.459 Joch Ackerland, 712 Weingartenrigolen, 982 "Mähgründe" und 375 Joch Zwetschken Gärten. Im Jahre 1745 verzeichnete Velika 203 Ansässigkeiten mit 742 Untertanen sowie 1.950 Joch Ackerland und 1.599 "Mähgründe".


Nordfromt 1993 - Katasterkarte 1862

Den Ruf der Tapferkeit und des Ruhmes der kroatischen Krieger haben Oberst Trenck und seine Panduren durch ganz Europa getragen. Wir wollen daher der Person diesem Haudegen einige Zeilen widmen. Er besaß in Slawonien mehrere große Grundbesitze: Brestovac, Pakrac, Pleternica und Velika in der Gespanschaft Požega sowie Nuštar in Syrmien. Sein Vater war kaiserlicher Oberstleutnant und preußischer Freiherr. Zuletzt diente er an der Militärgrenze. Die 38 Lebensjahre des Sohnes, der seines Grundbesitzes wegen als kroatischer Edelmann anzusehen ist, verliefen stürmisch. Vierzehnmal wurde er in den Kriegen verwundet, die Königin Maria Theresia führen musste. Angeblich bestand er 102 Duelle. Ebenso heißt es, dass er mit seinen Panduren 10.000 Feinde (Franzosen, Preußen und Bayern) gefangengenommen oder niedergemacht hat. Wegen Halsstarrigkeit, Jähzorn und Gewalttätigkeit, die er auch in einem kriegsgerichtlichen Verfahren an den Tag legte, wurde Trenck zu lebenslänglicher Haft auf dem Spielberg bei Brünn (Brno in Mähren) verurteilt. Hier starb er 1749. In der österreichischen Geschichte werden die Verdienste Trencks und seiner Panduren  in den beiden Schlesischen Kriegen gegen Preußen (1740/42 bzw. 1744/45) sowie im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740-1748), der sich vornehmlich gegen die Armeen Bayerns und Frankreichs in Bayern abspielte, hervorgehoben.

Aus kriegsgerichtlicher Haft aus Russland zurückgekehrt, rüstete Trenck mit Bewilligung der Königin in Slawonien ein Panduren Korps von zunächst 1.000 (später 5.000) Mann aus, das im Kampf meist die Vorhut bildete.

Trencks pandur 1742.
 

Seine Panduren waren ursprünglich Freiwillige, und zwar begnadigte slawonische Räuber, später auch zum Kriegsdienst gezwungene slawonische Untertanen. Sie haben sich daher nicht allein durch Tapferkeit, sondern auch durch Disziplinlosigkeit, Gewalttätigkeit und Raublust ausgezeichnet.

Originell war die Art ihrer Uniformierung, die das "Türkische" nachahmte
: Sie trugen rote Mützen, rote Umhänge mit einer Kapuze, blaue Hosen um den Hals ein rotes Tuch. Dieses Halstuch wurde dann überhaupt bei den kroatischen Soldaten beliebt. Angeblich leiten sich Begriff und Wort "Krawatte" von den Kroaten ("Krowatten", "Krobatisch" etc.) ab. Übrigens dürfte der Panduren Oberst durch Einführung einer "Türkischen Banda" (zwölf Spielleute mit Trommeln, Tschinellen und Flöten) zur Entwicklung der Militärmusik wesentlich beigetragen haben.

TRENKOVO
Der Schlosspark ist als Denkmal der Gartenarchitektur seit 1964 in einem Umfang von 5,20 ha geschützt.

TRENKOVO
Kempf J. (1914), S. 71 schreibt, dass um diese Zeit eine 300 Jahre alte riesige Eiche im Park stand, die die Leute "Trenck-Eiche" nannten,

TRENKOVO
Die Herrschaft Velika umfasste 1702 außer dem Marktflecken Velika folgende Dörfer: Radovanci, Potočani, Draga (Požeška), Poljanska, Mitrovica (heute Trenkovo) Skomić, Treštanovci, Šeovci, Tekići, Bertelovci, Eminovci, Vilić-Selo, Boričevci, Bolomače, Pavlovci, Deževci, Pasikovci, Rasna, Koprivna, Kujnik, Orljavac, Podsreće, Vranić, Sloboština, Crljenci, Žigerovci, Skenderovci, Jaguplije, Brdjani, Bratuljevci, Lučinci, Oljasi, Ozdakovci, Smoljanovci, Milivojevci, Mrtovlasi, Dedina Klisa, Nježić und Vrhovci (Gornji).


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« Odgovor #2 : Ožujak 01, 2011, 23:57:01 »


Die Dörfer Bertelovci, Eminovci, Šeovci, Tekići und Treštanovci (nordöstlich von Požega) waren von der Mehrheit der Siedlungen weit entfernt.

TRENKOVO
JAKOB Graf SVETIĆ (Svetics de Nemes- Sagod), Kämmerer, 7.8.1765-1.2.1833, heiratete Juliane Gräfin Batthyäny Die Familie stammte aus Požega, übersiedelte aber im 16. Jh, nach Ungarn und nahm den Namen ihres Besitzes als Beinamen an. In Ungarn war sie in den Komitaten Somogy und Sopron (Odenburg) begütert. Im Gebiet von Požega besaß Jakob Svetić die Güter Pleternica, Velika, Mitrovica (später Trenkovo), Vetovo (später Ovčara) und Jakšić. In den Grafenstand wurde er noch von der Königin Maria Theresia am 14.4.1780 erhoben, und am 16.6.1797 wurde ihm der Beiname "de Velika" bewilligt. Er ist in der Pfarrkirche von Velika beigesetzt, wo ihm 1845 seine Witwe eine Gedenktafel mit Wappen und der Devise "Virtute et labore" errichtete.

TRENKOVO
Das Gut Mitrovica (Trenkovo) hatte mit Skomnić im Jahre 1902 einen Umfang von 1.228 ha (2.136 Joch): Felder (480 ha), Wiesen (90 ha), Gärten (4 ha), Wald (630 ha) und 19 ha Weingärten. Angebaut wurden Raps, Weizen, Roggen, Hafer, Mais und Klee. Verwalter waren Franz Kazda und Venceslav Skopec, Oberwinzer war Simon Pavleković.

TRENKOVO
FRANZ Freiherr von der TRENCK (1.1.1711, Reggio di Calabria-4.10.1749, Spielberg/ Brünn; war das dritte Kind des Johann Frh. von der Trenck und seiner Frau Keiler von Hargvatten aus einer herzoglich kurländischen Familie. Der älteste Bruder (geb. 1707) kam 1725 bei einer Kutschenfahrt nahe Slawonisch Brod durch scheuende Pferde zu Tode. Der andere Bruder (geb. 1709) starb als Offizier 1731 in Wien.

JOHANN von der TRENCK (1652- 11.2.1743) verließ 1683 die preußische Armee und diente anschließend 60 Jahre bei den Österreichern, zuletzt als Oberstleutnant und Kommandant der Festung Brod. Die Familie "von Trenck" mit dem Prädikat "de Schorlak, Schakulak et Meiken" gab es im Frankenkreis bereits im Mittelalter; um etwa 1450 siedelte sie nach Ostpreußen. Franz von der Trenck besuchte die Jesuitenschulen in Ödenburg und Požega. Er sprach sieben Sprachen. Als Sechzehnjähriger trat er ins Militär ein, musste aber nach dem Tod der beiden Brüder diese Laufbahn aufgeben. 1731 heiratete er die Tochter des Feldmarschallleutnants Tillier, mit der er vier Kinder hatte. 1737 starben die Frau und zwei Kinder an der Pest. In der Zeit seiner Ehe betrieb er die Wirtschaft und beschäftigte sich mit der Jagd - auch nach Räubern, die um diese Zeit ihr Unwesen trieben. Sein Angebot, 4.000 Soldaten auszurüsten und ins türkische Bosnien einzufallen, wurde von Kaiser Karl VI. abgelehnt, worauf er russische Kriegsdienste annahm, aber als Major wegen Insubordination zum Tode verurteilt wurde. 1740 gelang es ihm, nach Slawonien zu fliehen. 1741 erhielt er von der Königin die Erlaubnis, auf eigene Kosten eine Panduren-Truppe aufzustellen. Er wurde Major und bald (1743) Oberst. Trotz seiner Erfolge hatte er wegen Verletzung der Kriegsgesetze zwischen 1745 und 1747 drei Gerichtsverfahren und wurde zu Rang- und Vermögensverlust verurteilt. Während der zweijährigen Haft auf dem Spielberg schrieb er seine Memoiren.


Ansicht von Süden 1993.
 – Ostfront 1993.
 
Trenkovo svojim imenom podsjeća na legendarnog ratnika i slavonskog plemića Franju baruna Trenka (1711.-1749.) koji je do danas ostao u sjećanju naroda i kojim se Slavonija uvijek ponosila.

Stoljećima se današnje selo Trenkovo nazivalo Mitrovica, ali je ono na zahtjev mještana 1912. godine izmijenjeno jer je u tadašnjoj Hrvatskoj postojala još jedna Mitrovica u Srijemskoj županiji (danas Sremska Mitrovica u Vojvodini).

U tom mirnom slavonskom selu, smještenom desetak kilometara sjeverno od Požege na krajnjim južnim obroncima Papuka, nalazi se nekadašnje vlastelinsko sjedište u narodu zvano Trenkov dvorac.

Mnogo je nepoznanica o Trenkovom dvorcu jer on nikad nije bio detaljnije istraživan. U onoj malobrojnoj literaturi koja ga spominje navode se često suprotni podatci, katkada i neuvjerljivi.

Današnji jednokatni kasnobarokno-klasicistički dvorac izgrađen je nakon Trenkove smrti, dakle u drugoj polovici 18. ili početkom 19. stoljeća. U Trenkovo doba stajala je tu barokna kurija koja je kasnije dograđena i pretvorena u današnji dvorac.

U dvorcu je od završetka Drugoga svjetskog rata do 1989. godine bila smještena osnovna škola. Od tada se povremeno koristio za različite namjene. Koristio se u posljednje vrijeme za vojne potrebe, a danas je prazan.

U podnom mozaiku ulaznog hodnika te na željeznoj klasicističkoj ogradi altane upisana je godina 1819. Za sada je nepoznato je li je to godina izgradnje današnjega dvorca ili godina obnove u drugoj polovici 18. stoljeća dograđene stare kurije. Moguće je da je staru kuriju dogradio njen vlasnik Ivan barun Peterffy nakon 1754., a da je dvorcu dao konačni izgled Jakob grof Svetić 1819. godine.


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« Odgovor #3 : Ožujak 02, 2011, 00:03:54 »


U 18. stoljeću dvorac u Trenkovu je postao sjedište imanja Velika, stare i velike feudalne gospoštije još iz srednjovjekovnih predturskih vremena. Velika se u starim spisima prvi puta spominje 1332. Kao vlasnici tadašnje Velike spominju se u 13. i 14. stoljeću plemići od roda Sudan prozvani Velički i plemići Bekeffy Velički od 14. stoljeća. Gospoštijom se upravljalo iz utvrđenoga grada (Castrum Welyke) koji je već u tursko doba bio napušten i ruševan, a nalazio se na brijegu iznad istoimenog trgovišta u kojemu se nalazio franjevački samostan (porušen u 20. stoljeću) i župna crkva sv. Augustina (pregrađena u 18. stoljeću).

Kada je ustrojena feudalna gospoštija Velika nakon oslobođenja od Turaka, ono je bilo dobro naseljeno (465 kuća i domaćinstava) što nije bilo uobičajeno za slavonska vlastelinstva. Veličko imanje procijenjeno na 40.000 forinti darovao je 1702. godine kralj Leopold I. bivšem tajnom savjetniku Leonu grofu Ullefeldu. Nakon njegove smrti kralj Karlo VI. darovao je Veliku 13. listopada 1719. tajnom savjetniku i predsjedniku Dvorske komore Franzu Antonu grofu Wallseggu. Gospoštiju Velika prodaje 18. svibnja 1744. Nikola grof Stella, skrbnik malodobnog Franje Josipa grofa Wallsegga, za 29.300 forinti pukovniku Franji barunu Trenku. Usprkos Trenkovoj oporuci, prema kojoj je njegova imanja trebao naslijediti njegov rođak Fridrik Trenk, Dvorska komora je konfiscirala 1749. sva imanja baruna Trenka. Velika je 1753. godine stavljena na javnu dražbu. Kraljica Marija Terezija daruje posjed 22. kolovoza 1754. Ivanu barunu Peterffyju de Somoskeö i ženi mu Karolini rođ. barunici de Nefzern uz naknadu od 45.000 forinti. Nakon Peterffyja vlasnikom Velike postaje 1798. Jakob grof Svetić čiji su nasljednici držali vlastelinstvo i 1848. godine. Vlasnica majura Mitrovica (Trenkovo) i Skomnić bila je 1902. godine Gabrijela pl. Rakodczay.

Prilikom popisa 1736. godine na gospoštiji Velika zabilježeno je 40 sela i naselja sa 652 domaćinstava te 468 konja, 820 volova, 1002 krave i junadi, 1264 ovaca i koza, 1627 svinja, 113 košnica pčela i 76 mlinova vodenica. Gospoštiji je tada pripadalo: 2459 jutara oranica, 712 motika vinograda, 982 kosaca sjenokoša i 375,5 jutara šljivika. Na gospoštiji Velika zabilježeno je 1745. godine 203 selišta sa 742 kmeta te 1950 jutara oranica i 1599 kosaca sjenokoša.

Usprkos zapuštenosti, današnji perivoj dvorca svjedoči o dendrološki i kompozicijski vrijednom djelu perivojne arhitekture. Brojna stara stabla (hrastovi, lipe, grabovi, javori, smreke, borovi) autohtonih i egzotičnih svojti te još uvijek neizgrađene i slikovite livade ukazuju na nekoć lijep i promišljeno oblikovan perivoj. Stara katastarska karta iz 1862. godine kazuje da se radi o pejzažno-geometrijskoj kompoziciji sklopa dvorca, perivoja (2,88 ha), povrtnjaka (2,78 ha), voćnjaka (2,35 ha) i gospodarskih zgrada. Sve to zajedno čini skladnu funkcionalnu i oblikovnu cjelinu. Imaginarna os duž koje su postavljeni dvorac i konjušnica, put kojim se kroz perivoj pristupa sa sjevera dvorcu, kao i glavna staza velikog vrta vjerojatno su ostatci barokne parkovno-pejzažne koncepcije 18. stoljeća, koja je kasnije preoblikovana. Perivoj na karti iz 1862. godine, ali i njegovi današnji ostaci, govore o pejzažnom perivoju vjerojatno iz prve polovice 19. stoljeća. Mali historicistički cvjetnjaci ispred glavnog zapadnog pročelja dvorca zabilježeni su na karti iz 1862. i na starim fotografijama. Zanimljivost ovog perivoja je bio "Trenkov hrast" ispod kojega je, prema predaji, barun Trenk proglašavao osude kmetovima. Još početkom 20. stoljeća stajao je u perivoju taj hrast promjera preko tri metra i visine od tridesetak metara. Priča o hrastu nije zaboravljena pa se danas jedan stari hrast kod ulaza u perivoj naziva također Trenkovim imenom. Nije ni važno da to nije onaj "pravi" jer je u priči on ipak Trenkov hrast.

Vlasnici

- Obitelj Wallsegg - 1719.-1744.
- Obitelj Trenk - 1744.-1749.
- Kraljevska komora - 1749.-1754.
- Obitelj Peterffy de Somoskeö - 1754.-1798.
- Obitelj Svetić - 1798.-1848.
- Obitelj Rakodczay - 20. stoljeće

Zanimljivosti i legend

Trenkovi panduri isticali su se hrabrošću, ali i nedisciplinom, nasiljem i pljačkom. Privlačili su pozornost svojom odjećom. Bili su obučeni na "turski način": crvena kapa, crvena kabanica s kapucnom, modre hlače, a pod vratom crvena marama. Od tada hrvatski vojnici često nose crvenu maramu po europskim ratištima iz koje se razvila kravata, nazvana po Hrvatima (lat. Croata) koji su je prvi nosili. Franjo barun Trenk smatra se i utemeljiteljem vojne glazbe. Po uzoru na turske jedinice njegovi panduri su imali glazbenu pratnju tzv. "tursku bandu" koju su sačinjavali dvanaest svirača na bubnjevima, činelama i frulama. Nakon Trenkovih pandura vojna glazba je uvedena u sve europske vojske.

Izvor: Slawoniens Schlösser von Zagreb bis Vukovar
Šćitaroci, Mladen /Šćitaroci, Bojana
2000, Leopold Stocker Verlag ISBN: 3702008993


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